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Hat die Esoterik eine Chance gegenüber der rationalen Wissenschaft?

Manche Menschen meinen, Esoterik sei etwas irrationales, das lediglich mit Aberglauben und vielleicht sogar Wahnvorstellungen zu tun hat. Diese Leute kennen aber weder die Esoterik, noch ihre Arbeitsweisen und Zielsetzungen.

Sehen wir uns die heutigen Menschen einmal etwas näher an. Da gibt es zunächst die Vulgär Materialisten. Sie meinen, der Mensch bestehe ausschließlich aus seinem Gewicht und Volumen und alles andere sei ein Produkt daraus.

Hier sehen wir schon, dass auch der Vulgär- Materialist zugeben muss, dass es auch etwas anderes geben muss, als nur die materielle Masse. Nämlich den Geist und die Seele des Menschen. Doch woher kommen sie und welchen Zweck haben sie? Dieser Materialist meint, ihr Zweck besteht lediglich in der vollständigen Funktion seines körperlichen Daseins und in seiner Fortpflanzung.

Sie können aber nicht erklären, wieso sich materiell ein lebender Mensch von seinem Leichnam unterscheidet. Der Leichnam kann nämlich nicht einen Geist und eine Seele hervorbringen. Aber ein Geist und eine Seele können etwas bewirken, was sich wesentlich von einem Leichnam unterscheidet. Sie können Materie formen und in eine vorher bestimmte Funktion bringen. Das kann Materie aus sich heraus niemals.

Wie kommt aber überhaupt so ein Geist und eine Seele in einen Menschenkörper? Das ist die grundlegende Frage vor der jede Grundlage zu einer Weltanschauung steht.

Die Materialisten meinen, dass solche Fähigkeiten wie Geist und Seele automatisch mit dem Beginn des materiellen Körpers entstehen. Sie meinen, je  spezifischer die Funktion eines Körpers ist, also z.B. von Pflanzen und Tieren, desto ausgeprägter sind auch auch ihre Lebenskraft – Funktionen, die sich beim Menschen als Geist und Seele ausdrücken. (Darwinismus)

Doch was ist mit den gehirntoten Menschen, deren Körper noch weiter lebt oder zumindest technisch am „Leben“ erhalten werden kann? Wo ist bei ihnen die automatische geistige und seelische Funktion des Körpers?

Hier beginnen selbst bei den aufgeklärten Materialisten die ersten Zweifel. Er wird anerkennen, dass es zum Wesen des Menschen gehört, gleichwertige Funktionen von Körper, Geist und Seele zu besitzen. Doch woher die beiden zuletzt Genannten kommen, das kann er nicht erklären.

Er steht damit im direkten Gegensatz zu dem Idealisten, der annimmt, dass jeder Körper durch einen bestimmten geistigen Willen hervorgerufen wird. Da es nicht in seinen Möglichkeiten steht, wahrzunehmen, wer oder was diese geistige Ursache ist, so nennt er sie „Gott“. Das Weltbild des Idealisten besteht also grundsätzlich auf der Annahme eines Schöpfers, der sowohl die Ursache der Menschen ist, als auch ihr Orientierungspunkt.
Doch der Esoteriker geht da noch einen Schritt weite. Er fragt sich, weshalb Gott den Menschen geschaffen hat und welchen Zweck diese seine Schöpfung erfüllen soll.

Kann dieser Zweck lediglich im Kennenlernen der materiellen Lebensumstände liegen oder hat unser Leben einen höheren, verborgenen Sinn, der nicht so ohne weiteres erkennbar ist?

Hier setzen die Religionen mit ihren verschiedenen Erklärungsversuchen und Botschaften ein. Sie behaupten meistens, ihre speziellen Lehren aus überirdischen Quellen erhalten zu haben. Vereinzelt gibt es aber Menschen, die in sich solche höheren Inspirationen entdecken und diese entwickeln. Wir nennen diese Medien oder „Heilige“, wenn dies im Rahmen von Kirchen geschieht. Diese gewähren uns kleine Einblicke in das unendliche Reich des jenseitigen Lebens und der Vergleich ihrer Botschaften vermittelt uns ein zusätzliches Wissen, welches einer rationalen Überprüfung durchaus stand hält. Zwar werden solche Botschaften von manchen Amtskirchen etwas spöttisch als „Privatoffenbarung“ bezeichnet, doch sie sind es, die manchen Kirchenfunktionären ihre scheinheiligen Masken von ihren Gesichtern reißen und die einen Weg in eine höhere spirituelle Zukunft weisen können.

Das sind die Glanzlichter der heutigen Esoterik, die jeden Menschen einen Gehalt für sein Leben vermitteln kann, von dem weder der Materialist noch der philosophische Agnostiker träumen können. Auch vielen Kirchenchristen ist der Unterschied zwischen der Botschaft von Jesus Christus und der heutigen Praxis in den Kirchen längst aufgefallen und sie fragen sich, ob das tatsächlich jenes Ziel ist, welches uns der Gründer unseres Religion vermitteln wollte. Oder wie sagte es ein fortschrittlicher Theologe im 19. Jahrhundert? „Jesus Christus wollte das Reich Gottes auf Erden und gekommen ist schließlich unsere heutige Amtskirche!“.

Jede inspirierte Botschaft ist ein weiterer Funken, der zusammen mit den anderen Botschaften ein Licht ergibt, welches in eine sichere und verstandesmäßig überzeugende Zukunft führen kann. Sie geben uns ein erstrebenswertes Lebensziel und eine Erklärung für die Nöte und Schwierigkeiten unseres Daseins.  Sie geben uns aber auch die Kraft, mit allen unseren Problemen fertig zu werden und zeigen uns eine Möglichkeit, wie ein rein geistiges Leben, ohne materielle Belastungen und Einschränkungen aussehen kann.

Während sich der durchschnittliche Kirchenchrist mit irrationalen Dogmen und Phrasen wie „Geheimnis des Glaubens“ oder „Die unerforschlichen (Ratsschlüsse) Entscheidungen Gottes“ abspeisen lassen muss, so kann der esoterische Christ einen entscheidenden Schritt weiter gelangen: Er geht von dem Stadium des bloß Glaubenden zu dem des Wissenden und erlangt dadurch eine Basis für seinen Glauben, die wahrhaft zeitlos ist. Erst dadurch wird eine Synthese zwischen Körper, Geist und Seele möglich, bzw. zwischen Wissen, Glauben und Lebensziel, welche uns aus den Niederungen unseres materiell bedingten Lebens heraus hebt.

Sollten wir uns dafür nicht ernsthaft interessieren?

Rev. Mag.  David Siebenfuß
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